Fastenzeit
Der Beginn der Fastenzeit wird mit einem großen Fest gefeiert, welches landläufig als „Karneval“ bezeichnet wird. Ob dieser Begriff tatsächlich von „Carne vale“ also frei übersetzt etwa „fleischlose Zeit“ abstammt lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Heutzutage ist es jedoch so, das sich das Ende der Fastenzeit zu einer großen Party entwickelt hat. Diese Feste haben regional viele Unterschiede. Der rheinische Karneval der logischerweise im Rheinland gefeiert wird, unterscheidet sich nur in Kleinigkeiten vom süddeutschen Fasching oder der Mainzer Fastnacht. Natürlich ist für jeden Kölner der original Kölner Karneval der allerbeste und der Fasching in Stuttgart nicht zu vergleichen. Das Karnevalskostüm das der Düsseldorfer trägt, ist natürlich für den Bonner kein Karnevalskostüm sondern nur eine geschmackliche Entgleisung. Wie auch immer, ob jetzt ein Karnevalskostüm oder ein Faschingskostüm getragen wird ist doch einerlei. Verkleiden kann man sich auch mit einer Teufelperücke, einem Schnurrbart oder einem einfachen Cowboyhut. Schließlich geht es doch nur darum, die paar freien Tage vor dem Beginn der Fastenzeit zu geniessen. Im wilden Süden der Republik wird das ganze eh nicht so streng gesehen wie z.B. in Köln. Ab Weiberkarneval, also dem Donnerstag vor Karneval, der auch fetter Donnerstag oder schmutziger Dunschdisch (hoffentlich schreibe ich das jetzt richtig) genannt wird geht in und um Köln nichts mehr. Hier wird Karneval gefeiert, ein Durchkommen durch die Strassen oder gar Terminvereinbarungen sind nicht möglich.




